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admin's blogBaumgarten, Das zähe Ringen um Frieden im Kampf um Öl (March 2004)Reinhard Baumgarten, Reinhard. "Das zähe Ringen um Frieden im Kampf um Öl." Das Parlament 10 (01 March 2004). Der Sudan: Das flächengrößte Land Afrikas befindet sich im Umbruch Die Zeichen stehen auf Frieden im Sudan. In Nordkenia versuchen Rebellen und Regierung bei zähen Verhandlungen die letzten großen Hindernisse für ein umfassendes Friedensabkommen zwischen Nord und Süd aus dem Weg zu räumen. Offen ist die Frage nach der künftigen Machtverteilung. Die Sudanesische Volksbefreiungsbewegung (SPLM) fordert mehr Einfluss und Befugnisse bei Regierung und Verwaltung des Landes. Ihr Führer John Garang soll Vizepräsident des größten afrikanischen Flächenstaates werden. Die Herrschenden in Khartoum sind indes nur zögerlich willens, Macht und Pfründe zu teilen. Offen sind auch die künftigen politischen und administrativen Grenzen einiger Provinzen im Südsudan. Der Grenzverlauf ist nicht unerheblich. Beide Seiten haben sich darauf verständigt, dass die Menschen sechs Jahre nach Unterzeichnung des Friedensabkommens über die mögliche staatliche Unabhängigkeit des Südens abstimmen werden.
Johnson, Afrika rückt ins internationale Blickfeld (March 2004)Johnson, Dominic. "Afrika rückt ins internationale Blickfeld: Neue Situation beim Krieg gegen den Terror." Das Parlament 10 (01 March 2004). Es war ein zweifelhaftes Kompliment, das US-Militärstratege Vincent Kern seinem Publikum aus 120 hochrangigen afrikanischen Militärs zollte. "Afrika ist reif für den Terror", sagte der Pentagon-Beamte auf einem Seminar für Führungskräfte beim Washingtoner Afrika-Zentrum für Strategische Studien am 10. Februar 2004. Daher wollten die USA jetzt Afrika helfen. "Wir müssen Afrika aus der Sicherheitsperspektive betrachten", führte Pentagon-Staatssekretär Paul Wolfowitz in seinem Beitrag aus. Afrika als Front im Krieg gegen den Terror - das ist eine Adelung des Kontinents in einer Zeit, wo die Bedeutung von Staaten und Regionen vor allem militärisch gemessen wird. Seit die US-Regierung in ihrer neuen Sicherheitsstrategie, die in Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 erstellt wurde, schwache und nicht starke Staaten als wichtigste Bedrohung für den Weltfrieden definierte, rückt Afrika ins Blickfeld der internationalen Politik. Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder betonte bei seiner ersten Afrikareise im Januar dieses Jahres die sicherheitspolitische Bedeutung des Kontinents und unterstrich dies durch Vereinbarungen mit Kenia in der Geheimdienstkooperation und der Eröffnung eines deutsch-finanzierten und geleiteten Trainingszentrums für afrikanische Eingreiftruppen in Ghana.
Johnson, Sudan: Macht aus Gewehrläufen (May 2004)Johnson, Dominic. "Sudan: Macht aus Gewehrläufen." AI Magazin (May 2004). Der Konflikt in Darfur rüttelt die Welt auf, aber jenseits des humanitären Dramas offenbart er die strukturellen Probleme des gesamten Sudan. Das riesige Bergmassiv von Jebel Marra im Westen des Sudan, mit dem gleichnamigen erloschenen Vulkan im Mittelpunkt, war früher für seine Zitrusfrüchte berühmt. «Wohl die landwirtschaftlich reichste Region ganz Ostafrikas», erinnert sich Andrew Natsios, hochrangiger Leiter der US-Entwicklungshilfsbehörde USAID. Heute leben die Bauern von Jebel Marra im Elend, ausgebombt im eigenen Land, und die Region ist eine Hochburg der Darfur-Rebellenorganisation «Sudan Liberation Army» (SLA). Zerlumpte Kindersoldaten der Rebellen mit altertümlichen Kalaschnikow-Geweh-ren bewachen die Zugänge zu den abgeschirmten Regionen, in denen mittellose Menschen ohne jede Zufuhr von Versorgung in zerstörten Dörfern dahinvegetieren. Dies ist die Kernregion des Darfur-Konfliktes. Uno-Organisationen bezeichnen ihn als derzeit schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt.
Johnson, Peace Agreement: Playing for Time (Feb 2005)Johnson, Douglas H. "Comprehensive Sudan peace agreement: playing for time." Sudan Tribune (28 Feb 2005). By Douglas H. Johnson, Parliamentary Brief Feb, 2005 — The signing of a comprehensive Sudan peace agreement in Nairobi on 9 January brings to an end the final negotiation phase, extended over nearly three years, of the ’Peace Process’ begun a dozen years ago. It sets in motion a six month ’pre-interim period’ to be followed by a six year ’interim period’ during which the provisions of the agreement are to be implemented. Only on the conclusion of that will we know with any certainty whether peace has come to Sudan. The agreement includes protocols on state and religion, self-determination, power sharing, wealth sharing, security, a ceasefire agreement, the status of the border areas of Abyei, Nuba Mountains and Blue Nile, and a separate set of modalities for implementation, which alone runs to over a hundred pages.
Prunier, Ein Frieden für den Süd-Sudan (Feb 2005)Prunier, Gérard. "Ein Frieden für den Südsudan: Aggressoren zahlen sich aus." Le Monde Diplomatique (11 Feb 2005). DIE Freude ist groß über das Friedensabkommen für den von einem halben Jahrhundert Bürgerkrieg zerrissenen Sudan. Doch Skepsis und Hoffnung halten sich die Waage. Die Abmachungen der zwei größten Kriegsparteien lösen nicht alle Konflikte. Ausgeklammert bleibt der Konflikt in Darfur. Und unberücksichtigt bleiben auch die Interessen kleinerer Minderheiten. Zudem ist fraglich, ob die Vereinbarungen tatsächlich umgesetzt werden. * G. Prunier ist Forscher am CNRS (Centre national de recherches scientifiques), Direktor am französischen Zentrum für Äthiopienstudien, Addis Abeba. Am 9. Januar 2005 wurde in der kenianischen Hauptstadt Nairobi ein Friedensabkommen unterzeichnet, das einen Konflikt beenden soll, der den Sudan 21 Jahre lang zerrissen hat. Bei den Auseinandersetzungen starben fast 1,5 Millionen Menschen, mehr als 4 Millionen wurden zu Flüchtlingen im eigenen Land, weitere 600 000 flohen in die Nachbarländer.(1) Völlig zu Recht hat die internationale Gemeinschaft diese politische und zudem ökonomische Übereinkunft begrüßt, die erst nach 30 Monate dauernden schwierigen Verhandlungen zustande kam.
Grill, Ein bisschen Frieden im Sudan (2005)Grill, Bartholomäus. "Ein bisschen Frieden im Sudan." Zeit 03 (2005). Der Krieg im Südsudan ist offiziell zu Ende – nach 23 Jahren. Das verschafft dem Regime mehr Spielraum für den Darfur-Konflikt im Westen des Landes Endlich Frieden! Möchte man frohlocken. Aber dies ist der Sudan, und vorerst gibt es nur einen Friedensvertrag. Außerdem gilt die vereinbarte Waffenruhe nur für den Bürgerkrieg zwischen dem Norden und dem Süden. In der Provinz Darfur, im Westen des Sudans, aber wird verbissen weitergekämpft. 70000 Menschen sollen bereits getötet worden sein, 1,5 Millionen sind auf der Flucht, Hunderttausende hungern. Da fällt es schwer, ein Stück Papier zu feiern. Aber immerhin, die Regierung in Khartum und die Rebellen des Sudanese People’s Liberation Movement (SPLM) haben nach siebenjährigem Gefeilsche einen Bürgerkrieg beendet, der seit 1983 vermutlich zwei Millionen Menschenleben ausgelöscht hat. Es war, grob vereinfacht, ein blutiger Konflikt zwischen dem arabisch-islamischen Norden des Landes und dem christlich und animistisch dominierten schwarzafrikanischen Süden. Am Ende ging es nicht nur um die Ausweitung des islamischen Rechts auf das gesamte Staatsgebiet und um die Nutzung des Nilwassers, sondern vor allem um die gewaltigen Ölvorkommen in der Südregion. Im Sudan sollen ungefähr genauso große Reserven ruhen wie im Irak.
ICG, The Khartoum-SPLM Agreement: Sudan's Uncertain Peace (July 2005)ICG. "The Khartoum-SPLM Agreement: Sudan's Uncertain Peace." EXECUTIVE SUMMARY AND RECOMMENDATIONS The January 2005 Comprehensive Peace Agreement (CPA) formally ended war between the Khartoum government and the insurgent Sudan People's Liberation Movement/Army (SPLM/A), Africa's longest civil conflict. Yet as SPLM Chairman John Garang was sworn in as 1st Vice-President on 9 July, implementation lags badly. The main obstacles are the old regime's lack of will to embrace genuine power sharing and elections, and ultimately allow a southern self-determination referendum after the six-year interim period and lack of capacity in the South to establish and empower basic structures of governance. To keep the accords on track, the international community must focus on broadening participation and transparency, particularly handling of oil revenues, promote SPLM dialogue with the government-allied militias and quickly deploy the UN peace support mission, whose monitoring operations will be key to breaking the links between Khartoum and those southern proxies.
de Waal, Counter-Insurgency on the Cheap (Aug 2004)Cde Waal, Alex. "Counter-Insurgency on the Cheap." LRB 26.15 (05 Aug 2004). Darfur's landscapes have a cruel beauty, and few are more unyielding than the nomadic encampment of Aamo. It is in a stony wasteland on a plain ringed by mountains formed from ancient volcanic cores. A distant sweep of pink sand marks the course of a seasonal river, Wadi Kutum. Many years ago, I stayed there as a guest of the nazir ('paramount chief') of a clan of Arab nomads known as the Jalul. With their broad black tents pitched on the sand, camels browsing on the thorn trees, and sparse but finely worked possessions, they were the stuff of coffee-table ethnography books. Today, Aamo lies at the centre of the violence that is disfiguring Darfur: tens of thousands are already dead and hundreds of thousands have been driven from their homes. The first massacre of the conflict took place just a few miles from Aamo, when the Janjawiid militia murdered several dozen villagers who had sought safety in the town of Kutum.
de Waal, Tragedy in Darfur: On understanding and ending the horror (2004)de Waal, Alex. "Tragedy in Darfur: On understanding and ending the horror." Boston Review 29.5 (Oct-Nov 2004). Every genocide is hideous, each in its own grotesque way. Searching for the origins and distinctiveness of the genocidal violence that has convulsed the Sudanese region of Darfur in the last year—leaving tens of thousands dead and perhaps a million people displaced and in danger—we must go to the remotest desert-edge settlements in Northern Darfur near the border with Chad, to the basalt stubs of mountains that march southward until they fuse in the 10,000-foot Jebel Marra massif in the center of Darfur, and to Sudan’s capital in Khartoum, far to the east. Geography helps to explain much. Darfur is huge and distant from the capital, and events in neighboring Chad and Libya have often exerted more influence over it than the national government, whose ignorance of its western region and indifference to the welfare of its inhabitants spurred a rebellion in 2003, organized by the Sudanese Liberation Army (SLA) and the Justice and Equality Movement (JEM).
de Waal, The Rise and Fall of the Islamist Project in North-East Africa (2004)de Waal, Alex. "The Rise and Fall of the Islamist Project in North-East Africa." Islamism and Its Enemies in the Horn of Africa. Book Launch Lecture (Nov 2004). Why this book? Political Islam is an issue of enormous interest. But it's curious that, What this book seeks to do is to fill several gaps in the current
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